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Giftgas-Anschlag. Russland verdächtig!?

Kein Klick im Internet, keine Seite in unseren Zeitschriften, keine Nachrichten in Rundfunk und Fernsehen, in der nicht von der Giftgas-Attacke gegen den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter im englischen Salisbury berichtet wird. Premierministerin May hat sehr schnell nach der Tat am 04. März 2018 -von bisher Unbekannten-,  Russland beschuldigt hinter diesem Anschlag zu stehen. Deutschland, die EU und die NATO  stellen sich in einer gemeinsamen Erklärung, 14 Tage nach der Tat, hinter London und verlangen Aufklärung und Antworten von Russland über dessen, ich zitiere die Frankfurter Rundschau vom 19.03.2018 "...ersten militärischen Einsatzes eines in Russland produzierten Nervengases". Dieser nicht zu verharmlosende Vorgang belastet die ohnehin schon angespannten Beziehungen zu Russland zusätzlich. Dennoch fände ich es angebracht, den Beschuldigten erst dann zu verurteilen, wenn die Schuld bewiesen ist, so wie das auch in der Menschenrechtskonvention der EU festgeschrieben ist. Siehe hierzu folgenden Link:  (Quelle: https://www.menschenrechtskonvention.eu/unschuldsvermutung-9323/)

Ich erwarte in dieser brisanten Angelegenheit von allen Beteiligten ein weises diplomatisches Vorgehen zur Aufklärung und um eine weitere Eskalation zu verhindern.

 

Horst Fehse, Schleiden

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